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Serie "Unsere französischen Partnergemeinden" - Heute: Le Boullay-Thierry (4)




Unser Partnerkanton Nogent-le-Roi in Frankreich umfasst 16 Gemeinden. Der Partnerschaftsverein aus Nogent-le-Roi hat kurze Ortsbeschreibungen aller Gemeinden auf deutsch und französisch erstellt und veröffentlicht diese in den nächsten Wochen regelmäßig auf seiner Facebook-Seite. Wir stellen Ihnen die Texte und Bilder in fortlaufender Folge auch hier zur Verfügung. Wir danken hierfür sehr herzlich Gabriele Beckmann, Yvonne Naidja und Patrick Troysi.

DECOUVERTE DE L’ANCIEN CANTON DE NOGENT-LE-ROI /ENTDECKUNGSREISE DURCH DEN EHEMALIGEN KANTON  NOGENT-LE-ROI: 4) LE BOULLAY-THIERRY



Le Boullay-Thierry est un village de plaine sans aucun cours d’eau. Néanmoins, l’eau n’y manquait pas, notamment grâce à des mares communales. Il en subsiste « le Marchis » à l’entrée ouest du village. Deux fois plus étendu qu’aujourd’hui, il se remplissait par les eaux de pluie. Il servait d abreuvoir au bétail, était utilisé pour les tâches domestiques et artisanales et accueillait le lavoir aujourd’hui disparu.
Le village se réjouit d’un patrimoine exceptionnel. Partez à sa découverte en suivant le parcours historique installé par les Amis du Patrimoine du Boullay-Thierry. Huit panneaux explicatifs (le neuvième se trouve au hameau de Minières) présentent l’église Saint Lubin, le minuscule cimetière  « des châtelains », le château, la maison des associations installée dans le dernier café-restaurant du village qui a fermé ses portes dans les années 1990, la ferme du château avec son imposant pigeonnier, la maison du régisseur avec un mystérieux souterrain dans son jardin, le Marchis et l’ancienne école devenue mairie.
Pour terminer la visite, l’allée des tilleuls, plantés en 1741, invite à une balade ombragée.
 


Le Boullay-Thierry ist ein Dorf der Ebene, in dem es keinen Fluss oder Bach gibt. Dennoch mangelte es nie an Wasser, was vor allem auf die Dorfweiher zurückzuführen ist. Einer davon, „le Marchis“ am westlichen Ortseingang, existiert immer noch. Er war früher doppelt so groß wie heute und füllte sich mit Regenwasser. Er diente als Viehtränke, versorgte Haushalte und Werkstätten, und an seinem Ufer befand sich ein Waschhaus, das mittlerweile verschwunden ist.
Das Dorf verfügt über ein außergewöhnliches Kulturerbe. Entdecken Sie es auf dem historischen Rundweg, der von den Amis du Patrimoine du Boullay-Thierry eingerichtet wurde. Acht Schautafeln (die neunte befindet sich im Weiler Minières) erläutern die Kirche Saint Lubin, den kleinen Friedhof „der Schlossherren“, das Schloss, das letzte Café-Restaurant des Dorfes, das in den 1990er Jahren seine Türen schloss und heute als Vereinshaus dient, den zum Schloss gehörenden Bauernhof mit seinem imposanten Taubenturm, die „Maison du régisseur“ mit einer geheimnisvollen unterirdischen Anlage in ihrem Garten, den Weiher „le Marchis“ und die alte Schule, in der heute das Rathaus untergebracht ist.
Zum Abschluss des Besuchs lädt die 1741 angelegte Lindenallee zu einem schattigen Spaziergang ein.
 
Photos: La Maison du Tourisme de Nogent-le-Roi, G. Beckmann
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